Die schwarze Klappe
von Alex
Wisst Ihr, was ich am letzten Wochenende
gemacht habe? Nein?
Macht es Euch gemütlich und ich erzähle es Euch.
Ich war auf Reisen. Ja, ich habe das Reisen
für mich entdeckt und das macht einen riesigen Spaß.
Als erstes habe ich meine Räder geölt und dann
bin ich wie der Blitz los gesaust.
Erst nach Norden, dann nach Westen und zuletzt
immer nach Süden. Irgendwann bin ich an einem großen Wasser angekommen. Da
ging es mit meinen kleinen Rädern natürlich nicht weiter. In einem winzigen Hafen
lagen einige Boote und ich habe mir das Schiff mit den größten Segeln
ausgesucht und bin drauf geklettert. Was ich nicht wusste, das Schiff gehörte
Käpt’n Hauf-auf-die-Nuss, dem größten Piratenkapitän der Meere.
Jedenfalls hatte ich es mir auf den Planken neben den großen Fässern gemütlich
gemacht und schlief ein. Ich träumte von meiner großen Fahrt übers Meer und von vielen bunten Fischen, Korallen und
einer Südseeinsel mit Palmen.
Plötzlich schrie jemand: „Käpt’n, dadadada …“
„Was ist denn dadadada?“: sagte eine tiefe brummige Stimme. „Eine, eine
SchneSchneSchnecke.“
Ich wachte auf und meinte trocken: „Klar bin
ich eine Schnecke!“
Erschrocken blickte ich den Käpt’n an und
überlegte blitzschnell, wie ich mich aus dieser Situation befreien konnte. Zwei
der Piraten, der eine stotterte und der andere humpelte, kamen mit ihren riesigen Händen auf mich zu.
Schnell sprang ich auf und mit meinen Rädern fuhr ich so schnell ich konnte
durch die Beine des stotternden Piraten. Der war so erschrocken, dass er mit
dem anderen Piraten zusammenstieß. Beide fielen um, plumps. Da lagen sie nun
und ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
Der Käpt’n schimpfte: „Ihr Dummköpfe“,
nahm einen großen Schluck aus seiner Rum - Flasche und schlurfte zur Kajüte.
Nach diesem aufregenden Vorfall düste ich mich
von Bord und meine Rädchen trugen mich schnell vom Süden in den Westen und dann
über den Norden wieder nach Hause.